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MONCHIERO di Castiglione Falletto

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Weine aus dem Piemont

Der Betrieb umfasst ein Gebiet, das sich über ca. 10 ha Weingarten der Gemeinden Castiglione Falletto, La Morra, Alba, Roddi und Verduno erstreckt. Es wurde 1954 von den Brüdern Remo und Maggiorino Monchiero, die auf eine traditionsreiche Vergangenheit von Winzern zurückblicken können, gegründet. Nach einer ersten Periode, in der man sich vor allem mit dem Direktverkauf der Weintrauben beschäftigt, folgt darauf ab dem Jahr 1966 die direkte Weinherstellung, aber nur einige Jahre später entwickelt sich der Betrieb dahingehend weiter, die eigene Produktion zur Gänze auch selbst abzufüllen. Heute befindet sich der Weinkeller in den Händen des jungen Vittorio Monchiero, der seine berufliche Ausbildung als Önologe an dem dafür berühmten Institut in Alba mit großem Erfolg abgeschlossen hat, und sich nun selbst um die Pflege der Weinberge kümmert, beziehungsweise der Weinherstellung annimmt. Der Betrieb ist besonders auf seine Auswahl an Barolo stolz, denn gerade dieser Wein ist es, der sie durch seine einmaligen Eigenschaften, reich an besonderen
Duft- und Geschmacksnoten, und einer Struktur, die eine ausgeglichene Langlebigkeit ermöglicht, widerspiegelt. Der Betrieb hat außerdem seit einigen wenigen Monaten mit einer neuen Aktivität begonnen, und bietet nun auch die Möglichkeit eines Touristenaufenthalts, wenige Meter des Weinkellers entfernt, mit dem Namen “il Girasole” (die Sonnenblume), an.

Das castiglionische Gebiet befindet sich zur Gänze in der Hügellandschaft der sogenannten Langhe im südlichen Piemont; ein Dutzend Kilometer im Süden Albas, an der Grenze der Gemeinden von La Morra, Barolo, Monforte und Serralunga,
und somit im geographischen Zentrum des Gebietes des Barolo. Der Wein “Barolo”, der im Gemeindegebiet von Castiglione Falletto hergestellt wird, weist sehr interessante Eigenschaften nach seiner “cru” Herkunft auf. Der Barolo, der am besten die Eigenheit von Castiglione Falletto wiedergibt, wird im “cru”, dessen Erde aus gelb-rötlichem Sandboden und grauem Mergel aus der helvetischtortonischen Zeit besteht, gewonnen. Der Barolo aus diesem Gebiet weist organoleptische Eigenschaften einer reichen Fülle und eine schwere Struktur auf, verfügt über einen hohen Alkoholgrad und ein ausgeprägtes Bouquet sowie ein anhaltendes Aroma, und ist daher besonders langlebig. Im zweiten Landstrich, der
südlicher gelegen ist, prägen sich die “cru” durch ihren Boden aus der tortonischen Zeit, in der der Sandanteil der Erde wichtiger erscheint. Der daraus gewonnene Barolo weist einen mittleren Alkoholgrad und eine diskrete Struktur auf und ist generell reich an intensiven Duftnoten, gut ausgeprägt und weitläufig, von großer Eleganz und Ausgeglichenheit. Die Reifung erfolgt schneller als beim Barolo, der aus der erstbeschriebenen Zone kommt.